Landkarte Frankreich Normandie

Étretat in der Normandie

Magische Kreidefelsen oder Touristenfalle? 

  • Lohnt sich ein Besuch von Étretat in der Normandie?
  • Wann ist am wenigsten los an den berühmten Klippen? 
  • Mit welchen Tipps umgeht man den Massentourismus? 

Oulàlà, eigentlich würden wir hier jetzt sagen: Klicken Sie bitte schnell weiter, hier geht es um Massentourismus. Und den wollen wir Ihnen in Frankreich ja gar nicht ans Herz legen. Aber wir verstehen, dass die berühmten Kreidefelsen an der Steilküste von Étretat einen große Anziehungskraft ausüben. Denn schön sind sie allemal. Wir sind für Sie hingefahren und haben entdeckt, wie Sie die spektakuläre Landschaft fernab der Touristenmassen erleben können. 

Berühmte Klippen und Kreidefelsen

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Étretat mit seinem Kreidefelsen Falaise d'Aval

Jeden Zauber verloren

Wenn Sie im Internet nach den schönsten Orten Frankreichs suchen, landen Sie früher oder später fast immer hier: bei den berühmten Kreidefelsen von Étretat in der Normandie. Diese gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Und schnell macht sich bei der ersten Recherche der Eindruck breit: Hier muss man unbedingt hin, wenn man die Normandie besucht...  Zumindest suggerieren das unzählige Beiträge von Bloggern, Influencern, Reisemagazinen und Social-Media-Kanälen.

 

klippen_strand_normandie
Geheimtipp-Strand abseits von Étretat

Mmmh, doch ist das wirklich so? Dazu vorweg: Natürlich ist die Kulisse von Étretat beeindruckend. Die weißen Felsen, das Meer, die Bögen aus Kreidegestein – das ist ohne Zweifel alles von beeindruckender Schönheit.

Doch wir platzen jetzt mit einer konträren Meinung heraus: Machen Sie einen großen Bogen um Étretat. Denn durch seine Bekanntheit hat es genau das verloren, was die meisten seiner Besucher hier eigentlich finden wollten: Den Zauber eines Küstenortes, der uns die Naturwunder der Normandie erleben lässt. Mais non, das war leider mal...

Mont-Saint-Michel in der Normandie

100 Millionen Touristen pro Jahr - Weltrekord!

Kein Land hat so viele Touristen wie Frankreich. Da ist es gar nicht so einfach, dem Getummel aus dem Weg zu gehen.

Wir haben sie dennoch gefunden, die Geheimtipps der Einheimischen. Außerhalb der überfüllten Hotspots. Und genau dort beginnt das echte, authentische Frankreich ❤️

 

Das Etretat in der Normandie mit großen weißen Klippen am Strand
Die Falaise La Manneport bei Étretat

Bekannt durch Monet und Lupin

Bevor wir erzählen, warum wir den Ort so kritisch betrachten, schauen wir uns an, warum Étretatüberhaupt soberühmtgeworden ist. Der kleine Küstenort liegt in der Normandie an der Côte d'Albâtre, der „Alabasterküste", nicht weit von Le Havre. Étretats Wahrzeichen sind drei markante Klippen: die charakteristische Falaise d'Aval im Südwesten von Étretat,die mit ihrem Rundbogen an einen Elefantenrüssel erinnert - und 50 Meter von ihr entfernt die „Aiguille", eine rund siebzig Meter hohen Felsnadel, die bizarr vor der Küste aus dem Meer ragt. Dann direkt dahinter die mächtige Falaise La Manneporte, ebenfalls mit imposanten Rundbogen. Und zuletzt am nördlichen Ende von Étretat die steile Kreidefelsen-Formation Falaise d'Amont, auf denen die kleine Kapelle Notre-Dame-de-la-Garde thront.

 

Das Etretat in der Normandie mit schönen steilen und weißen Klippen
Auf unserer Kreidefelsen-Wanderung

Kein Wunder, dass Étretat schon immer Künstler magisch angezogen hat: Im 19. Jahrhundert hat Claude Monet die Felsen von Étretat immer wieder gemalt. Und der Schriftsteller Maurice Leblanc machte die Aiguille zum Versteck seines Gentleman-Gauners Arsène Lupin. Sein Wohnhaus ist heute ein kleines Museum. Spätestens seit der Netflix-Serie „Lupin" kennen wieder Millionen Étretat und seine Klippen. 

Genau diese magische Anziehungskraft und die damit einhergehende Bekanntheit ist aber eben auch Étretats Problem.

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Unser liebster, stiller Küstenabschnitt fernab von Étretat
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Erfahrungsberichte der Einheimischen

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Touristen in Étretat

Bis zu zwei Millionen erwartungsvolle Touristen werden durch Étretats Popularität jedes Jahr in den kleinen Küstenort gezogen. Zum Vergleich: Étretat selbst hat gerade einmal 1.200 Einwohner. Und die können einem am besten selbst eindrucksvoll erzählen, was diese unglaubliche Masse an Besuchern für den Ort und die Region entlang der Alabasterküste bedeutet.

Wir haben mit Anwohnern gesprochen - und sie haben uns drei eindrückliche Geschichten erzählt. 

Tot beim Selfie-Knipsen

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Wagemutige Touristin auf Selfie-Jagd

Die erste Geschichte ist etwas martialisch: Sie dreht sich um die Steilklippen.

Wer oben an den Kreidefelsen steht, versteht sofort, warum dieser Ort so oft fotografiert wird. Von hier oben aus haben Besucher eine traumhafte Aussicht. Gleichzeitig sind diese Felsen aber auch brüchig, steil und an manchen Stellen viel gefährlicher, als sie auf Fotos im Internet wirken... Kein Wunder, dass die Abbruchkanten inzwischen aufwändig gesichert sind - und zusätzlich mit rotem Flatterband versehen. 

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Warnschilder an den Klippen

Und trotzdem: Anwohner haben uns erzählt, dass hier immer wieder der Rettungshubschrauber kreist... Es kommt regelmäßig zu schweren Unfällen gibt, weil Menschen auf der Jagd nach dem perfekten Foto-Motiv Absperrungen ignorieren - immer näher wollen sie an die Felskante für das perfekte Selfie. Immer wieder müssen Rettungskräfte ausrücken, weil jemand aus einer gefährlichen Lage geborgen werden muss. Im schlimmsten Fall kommt es zum Absturz - die Folgen mag man sich bei über 80 Metern hohen Felsen nicht vorstellen.

 

Touristen_am_Kreidefelsen
80 Meter hohe Steilküste

Unten am steinigen Strand ist es ähnlich. Manche Besucher laufen weit an den Felsen entlang, um den perfekten Blickwinkel zu finden, ohne sich vorher ausreichend mit den Gezeiten zu beschäftigen. Wenn die Flut zurückkommt, ist der Rückweg plötzlich abgeschnitten. Es ist schon vorgekommen, dass sich Touristen in Höhlen in den Felsbögen retten mussten (Glück, wenn eine vorhanden ist...), um dort über Nacht auf die nächste Ebbe zu warten.

Wir finden es erschreckend, dass oft Warnschilder, Absperrungen und gesunder Menschenverstand offenbar weniger zählen als der Wunsch nach einem Foto, das später möglichst viele Klicks und Likes im Internet einbringt...

Kundenstimmen-Heike-Steffen-Loire

"Lassen Sie sich nicht durch die Wirren unserer schnelllebigen Zeit beirren. Bewahren Sie weiterhin den Blick für die besonderen Orte Fernab der Massen. Kein Reisegigant könnte uns von Ihrer Art des Reisens abbringen."

Heike und Steffen G.

Zerstörerisches Souvenir

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Steine am Strand von Étretat

Die zweite Beobachtung "unserer" Einheimischen ist auf den ersten Blick weniger dramatisch - hat uns aber sehr nachdenklich gemacht.

Wer über den Strand von Étretat spaziert, sieht immer wieder Menschen, die einen kleinen Kieselstein vom Strand aufheben - vielleicht als schöne, kleine Erinnerung an die Alabasterküste für Zuhause. Das wirkt zunächst völlig harmlos. Was macht schon so ein kleiner Stein aus, von einem so großen Strand...

Sonnenuntergang am Strand in der Normandie mit einem orange verfärbten Himmel
Abendstimmung an der Alabasterküste

Genau das ist aber ein Problem an einem Ort des Massentourismus: Wenn jedes Jahr Millionen Menschen denselben Gedanken haben und jeder nur einen einzigen, kleinen Stein mitnimmt, entstehen daraus plötzlich enorme Mengen.

Es gibt Schätzungen, nach denen in Étretat zeitweise täglich mehrere hundert Kilogramm Kieselsteine vom Strand entfernt wurden. Der Bürgermeister des Ortes sprach sogar von insgesamt rund 20.000 Tonnen Kieseln, die im Laufe der Jahre verschwunden sein sollen. Das entspricht ungefähr 40 bis 50 voll beladenen Güterzügen.

Das Etretat in der Normandie mit großen weißen Klippen
Die Kreidefelsen bei Étretat

Was viele Touristen unbedarft und sicher nicht mit böser Absicht übersehen: Diese Kiesel sind nicht einfach nur ein hübscher Teil der Landschaft. Sie erfüllen an der Steilküste und ihren Stränden eine wichtige Funktion. Bei Sturmfluten wirken die Kiesel wie ein natürlicher Schutzwall gegen das Meer und helfen dabei, die Kraft der Wellen zu brechen.

Wer hier also Steine sammelt als Andenken an den schönen Ort, nimmt ausgerechnet das mit, was ihn eigentlich schützt...

Überlaufene Parkplätze (und Kanalisation...)

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Viel los auf dem Weg zu den Klippen

Die dritte Geschichte ist vielleicht etwas unappetitlich - aber sie zeigt sehr konkret, was Massentourismus im ganz normalen Alltag bedeutet.

Étretat hat nur rund 1.200 Einwohnern. Und so ist auch seine Infrastruktur nur auf ungefähr diese Größe angepasst. Straßen, Parkplätze, öffentliche Toiletten, Müllentsorgung und Kanalisation waren ursprünglich nicht dafür gebaut, dass im Sommer täglich zehntausende Menschen zusätzlich durch den Ort laufen, hier parken, essen gehen, mal müssen...

 

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Parkplatznot sogar in der Vorsaison

Doch das ist in der Hochsaison in Étretat ein ganz normales Bild: Verstopfte Zufahrtsstraßen, auf denen über Stunden nichts mehr geht. Gedrängel auf den Bürgersteigen, ein Gewimmel aus lauter Selfie-Sticks. Restaurants, die sich als Touri-Fallen entpuppen und wegen Überfüllung gesperrte Parkplätze - das betrifft selbst die großen Shuttle-Parkplätze vor dem Ortseingang. Die Müllabfuhr kommt mit dem Wegschaffen des Abfalls der Urlauber nicht mehr hinterher. Und zur Krönung kommt selbst die Kanalisation immer wieder an ihre Grenzen...

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Thomas beim letzten Besuch von Étretat

Anwohner haben uns erzählt, dass im Sommer schon Abwasser und Fäkalien übergelaufen sind, weil die vorhandene Infrastruktur die Besuchermassen schlicht nicht mehr bewältigen kann. Voilà, diese Bilder finden ihren Weg dann nicht auf Instagram und andere soziale Netzwerke... Aber Probleme diser Art gehören leider genauso zur Realität des Ortes wie die berühmten Kreidefelsen.

Tatsächlich wusste sich selbst der Bürgermeister von Étretat eines Sommers nicht mehr anders zu helfen, als öffentlich darum zu bitten, den Ort zeitweise nicht mehr anzusteuern. Das sagt eigentlich schon sehr viel aus... Denn natürlich leben solche Orte vom Tourismus. Wenn aber die Belastung so groß wird, dass Bürger-Initiativen zur Bekämpfung des Massentourismus gegründet werden (so wie in Étretat) sollte man als Reisender genauer hinschauen.

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Woanders ist Frankreich viel schöner

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Überfüllter Küstenort in der Normandie

Puh, jetzt hat Étretat von uns ganz schön sein Fett wegbekommen. Natürlich geht es uns nicht darum, den kleinen Küstenort schlecht zu reden. Im Gegenteil: Gerade weil die Landschaft um den Ort herum so schön ist, ist es traurig zu sehen, wozu die enorme Berühmtheit geführt hat.

Für uns steht Étretat sinnbildlich für die vielen Orte in Frankreich, die im Internet und in herkömmlichen Reiseführern als absolute Must-Sees, Highlights und dergleichen empfohlen werden. Sie werden berühmt, weil sie schön sind. Und irgendwann werden sie dann so stark besucht, dass genau diese Schönheit kaum noch erlebbar ist.

 

Kleine Straße die durch ein Dorf in der Normandie führt
Unser verstecktes Lieblingsdorf nahe Étretat

Wir reisen seit 20 Jahren nach Frankreich und haben gelernt, dass es manchmal den Mut braucht, Nein zu sagen. Nein zu den Orten, die überall genannt werden. Nein zu den Motiven, die jeder sehen will. Nein zu dem Gefühl, man würde etwas verpassen, nur weil es irgendwer als Must-See anpreist.

In Frankreich gibt es so viel mehr zu sehen als seine immer wieder beworbenen, berühmten Orte. Fast immer ist es ein paar Kilometer von ihnen entfernt viel schöner - und das echte Entdecken des Landes beginnt. Etwa in einem kleinen Fischerdorf, das kaum jemand kennt, an einem verwunschenen Küstenabschnitt ohne Parkplatzchaos oder in einer ursprünglichen Landschaft, die nicht schon millionenfach fotografiert worden ist.

Die schönsten Orte nahe Étretat

Ein Haus an der Küste in der Normandie mit gutem Ausblick auf das Meer
Fernab der Massen in der Normandie

Fernab der Massen in der Normandie

Weite Apfelbaum-Wiesen, romantische Fachwerkdörfer und imposante Steilklippen - jedes Jahr fahren wir in die Normandie und sind jedes Mal neu verliebt. Unsere Lieblingsorte liegen alle abseits der touristischen Hotspots wie Étretat (und auch vom ähnlich überlaufenen Mont-Saint-Michel). Gerade einmal 45 Minuten entfernt von Étretat haben wir etwa bei einem unserer Besuche in den vergangenen Jahren unsere versteckten Lieblingsdörfer entdeckt - mit Kreidefelsen, die wir ganz für uns alleine haben... Doch gerade so nah am berühmten Étretat lohnt es sich, genau hinzuschauen: Wo kann man die echte, authentische Normandie entdecken und wo geht es bloß um Touristen-Abzocke? Mehr erzählen wir hier:

Mehr über die Normandie

Normandie à la france naturelle
Eine Straße mit vielen Fachwerkhäusern in der Normandie

Dürfen wir Sie etwas fragen?

Thomas vor dem Büro an einer Wand gelehnt
Thomas vor unserem Büro

Wahrscheinlich...

... sind Sie hier, weil Sie gerade Ihre Frankreichreise planen. Vielleicht mit dem eigenen Auto, ganz individuell, möglichst authentisch – und mit dem Wunsch, Orte zu entdecken, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Falls Sie auf unserer Seite ein paar Anregungen gefunden haben: wunderbar. Genau dafür ist sie da.

Aber falls Sie sich gerade denken:

  • Wo finde ich eigentlich charmante Unterkünfte, wo man wirklich willkommen ist?
  • Was lohnt sich tatsächlich – und was ist im Internet nur gut vermarktet?
  • Was sind typische Touristenfallen - und wo finde ich das echte, authentische Frankreich?

Dann möchten wir Ihnen gerne anbieten, das alles für Sie zu übernehmen.

Die Gastgeberin hält ein Weinglas in der Hand und lächelt in der Normandie
Einer unserer lieben, normannischen Gastgeberinnen

Wir planen individuelle Rundreisen durch Frankreich

 – nicht nach Schema F, sondern so, wie wir selbst reisen würden. Wir kennen die Stolperfallen, weil wir sie selbst erlebt haben. Und wir wissen, wo es wirklich schön ist – weil wir jede Unterkunft, jeden Gastgeber, jeden Ort persönlich kennen. 

  • Unsere Reisen führen zu den Menschen vor Ort, nicht nur zu Sehenswürdigkeiten.
  • Zu stillen Lieblingsplätzen, die sonst keiner kennt.
  • Und zu liebenswerten (englischsprachigen) Gastgebern, bei denen man wirklich willkommen ist. 
Ein leckeres Frühstück in einer Unterkunft in der Normandie
Frühstück bei Ihren 1. Gastgebern

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Vielleicht haben Sie ja Lust, sich das einmal anzuschauen. Ganz in Ruhe. Und wenn es passt – dann freuen wir uns sehr, Sie auf Ihrer Reise begleiten zu dürfen ❤️

zur Normandie-Reise

FAQ zu Étretat

Wo liegt Étretat?

an der Côte d'Albâtre (Alabasterküste) – zwischen Le Havre und Fécamp. Die Steilküste aus weißem Kreidegestein hat dem Küstenstreifen seinen Namen gegeben.

Was kann man in Étretat sehen?

die größere Manneporte und im Osten die Falaise d'Amont mit der Kapelle Notre-Dame-de-la-Garde. Dazu der Kieselstrand, die alte Markthalle (Les Halles) im Ort und die modernen Jardins d'Étretat oben auf der Klippe.

Wer hat Étretat berühmt gemacht?

Doch auch im 20. und 21. Jahrhundert fasziniert Étretat noch immer: Der Schriftsteller Maurice Leblanc machte die Aiguille zum Schauplatz seines Arsène-Lupin-Romans „Die hohle Nadel" – heute erinnert daran das Museum Clos Lupin. Zuletzt rückte die gleichnamige Netflix-Serie die Küste wieder ins Rampenlicht.

Wann ist in Étretat am wenigsten los?

In der Hauptsaison (Sommer, Wochenenden, schönes Wetter) ist mit vollen Wegen und knappen Parkplätzen zu rechnen. Unsere eigenen Aufnahmen sind bewusst im Mai unter der Woche entstanden – und selbst dann war einiges los.

Wie ist das Wetter in Étretat?

Gerade dieses Licht macht die Küste für Fotografen und Maler so reizvoll – Regenjacke aber besser einpacken.

Wie reist man nach Étretat an? Étretat ist am ehesten mit dem Auto zu erreichen; die nächste größere Stadt ist Le Havre. Eigene Parkplätze sind im Ort begrenzt und in der Saison schnell voll – ein weiterer Grund, früh oder außerhalb der Stoßzeiten zu kommen.

 

Wie reist man nach Étretat an?

Vor den Toren der Stadt gibt es zudem große, kostenpflichtige Shuttle-Parkplätze (Kosten etwa 7,50€ für 5 Stunden in der etwas abgelegen "Zone orange"), auf denen Sie Ihr Auto abstellen können. Ein Bus bringt Sie dann in den Ort.

Thomas_Schild

Bleiben wir in Kontakt?

Gerne würden wir Ihnen einen unvergesslichen Traumurlaub "fernab der Massen" organisieren. 

Aber vielleicht passt es ja im Moment einfach nicht. Dann lassen Sie uns doch in Kontakt bleiben. Unseren "Gute-Laune-Newsletter" verschicken wir 4-5 mal im Jahr. Hätten Sie Lust?

 

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