Vermeintliche "Geheimtipps"
Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich 80% der Frankreich-Urlauber auf die immer gleichen 20% der vermeintlichen Tipps konzentrieren. Denn der Großteil der Touristen liest die gleichen Reiseführer und Internetseiten, deren Inhalte sich verblüffend ähneln (selbst Rechtschreibfehler werden gerne voneinander kopiert). Hinzu kommt bezahlte Werbung in Reiseblogs und Magazinen, meist kaschiert als „redaktioneller Inhalt“, oft gar gepriesen als „echte Geheimtipps“. Und natürlich die neue Reiseplanung mit KI -Tools, die ebenfalls bekannte Massenorte als Geheimtipps versprechen.
Die Folge: so zieht es die Touristen im Urlaub zu immer den selben Sehenswürdigkeiten Frankreichs, die anschließend in den sozialen Medien geteilt werden, so dass noch mehr Touristen folgen. Und alle machen dieses Spiel mit, aus Angst, etwas zu verpassen. Offensichtlich scheint die Schwarmintelligenz beim Thema Urlaub halt zu machen...
Auch dazu hat die oben genannte Vereinigung AFT übrigens eine Idee: Demnächst sollen "Anti-Influencer" in Frankreich eingesetzt werden, die von besonders überlaufenen Orten im Internet abraten... Wir finden es einfach nur verrückt, dass solche Maßnahmen inzwischen nötig sind...