Das Loire-Tal ist sehr weitläufig und landschaftlich sehr vielseitig. Lesen Sie hier, wo für uns das interessanteste Gebiet liegt und warum die Lorie als der französischste Fluss gilt...
Geografische Lage des Loire-Tal's

Loire-Tal mit Hauptstadt Tours
Das Loire-Tal (oder "Val de la Loire") liegt in Zentral- und West- Frankreich. Sie beginnt südwestlich von Paris und reicht bis an die Atlantikküste. Die kulturell interessanteste Region des Loire-Tal's erstreckt sich von Orléans bis Angers über knapp 300 km Flusslänge.
Das Loire-Tal ist vom deutschsprachigen Raum aus einfach und schnell zu erreichen. So liegt Orléans ca. 550 km von Aachen, 670 km von Karlsruhe, ca. 580 km von Freiburg und 570 km von Bern entfernt.
Die Landschaft des Loire-Tal's

Landschaft des Loire-Tals
Das Landschaftsbild des Loire-Tal's ist alles andere als eintönig: Im Nordosten erstreckt sich das landwirtschaftlich geprägte "Beauce", die "Kornkammer" Frankreichs.
Im Südosten breitet sich das tiefe Waldgebiet der "Sologne" mit seinen zahlreichen Seen und Weihern aus. Früher war es das beliebteste Jagdrevier der französischen Könige (s. auch Station 1: "Im Jagdgebiet der Könige"...).

Ländliche Idylle
Westlich der Beauce und der Sologne geht es über zahlreiche Schlösser, Wälder und Dörfer in die Touraine, das Herz des Loire-Tal's. Die Touraine, auch "Garten Frankreichs" genannt, ist geprägt durch seine Kreideplateaus, sein mildes Klima und ein liebliches beschauliches Landschaftsbild. Hier, wo sich mit Vorliebe die französischen Könige niedergelassen haben und die meisten Schlösser Frankreichs erbaut wurden, finden Sie die 2. und 3. Station unserer Loire-Rundreise.
Der Fluss Loire

Die Loire: weitläufig
Wenn wir die Loire mit einigen Adjektiven beschreiben sollten, so fallen uns am ehesten die Worte „weitläufig“, „ursprünglich“ und „sehr französisch“ ein.
Weitläufig, da die Loire mit 1012 Kilometern Frankreichs längster Fluss ist. Unterwegs zweigen zahlreiche Nebenflüsse ab, die z.T. wunderschöne und oftmals vom Tourismus weniger besuchte Täler bilden.

Die Loire: ursprünglich
Was für uns den größten Reiz ausmacht ist seine Ursprünglichkeit. Die Loire, auch als „letzter wilder Fluss Europas“ bezeichnet, hat in seiner heutigen Form schon Jahrhunderte überdauert. Mit seinen ca. 1000 Inseln und Überschwemmungs- gebieten ist die Loire ein Refugium für viele Tierarten, die anderswo in Europa längst ausgerottet sind, wie z.B. Lachse, Aale, Biber, Kormorane oder Fischreiher. So hat man manchmal wirklich das Gefühl, eine noch unberührte Flusslandschaft vor sich zu haben.

Die Loire: sehr französisch
Sehr französisch: Die Loire wird von Franzosen oft als der „französischste Fluss Frankreichs bezeichnet“. Die Kultur, die Menschen und die Landschaft im Loire-Tal repräsentieren das, was sich der Ausländer oft unter Frankreich und seinem „Savoir vivre“ (Lebenskunst) vorstellt. Auch wird hier im Loire-Tal das reinste und akzentfreiste französisch gesprochen. Sehr passend finden wir den Ausspruch von Léon Gozlan (befreundeter Schriftsteller von Balzac) über das Loire-Tal:
„Die Auvergne ist die Auvergne, die Languedoc ist nichts als die Languedoc; aber die Touraine [~ Zentrum der Loire] ist Frankreich, und für uns ist der am meisten nationale Strom die Loire. Es konnte nicht ausbleiben, dass hier das Königtum wohnte und Schlösser errichtete, die so groß sind wie sie selbst“.
Gerne zeigen wir Ihnen das Loire-Tal und seine Landschaft - fernab der üblichen Touristenmassen.
Lesen Sie hier mehr über unsere 12-tägige Rundreise Loire.










