Nachhaltig reisen

Urlaub mit Verantwortung 
und Respekt

CO₂ kompensieren

Als meine Tochter Lea mich nach einer fridays for future Demonstration fragte: „Papa, was tut ihr eigentlich für das Klima?“, fühlte ich mich ertappt. „Ähmm, also, eine ganze Menge“, versuchte ich mich rauszureden. „Wir haben keine Flugreisen oder Kreuzfahrten, unterstützen lokale Produzenten vor Ort und arbeiten mit Unterkünften ohne Klimaanlagen“. Aber natürlich hatte sie recht: Wirklich aktiv unternahmen wir nichts gegen den Klimawandel!

Von diesem Zeitpunkt an haben wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt. Denn wir möchten gerne Urlaub mit Verantwortung und Respekt anbieten. Daher haben wir nun einen ersten, weitreichenden Schritt beschlossen: wir möchten die durch uns und unsere Kunden während ihres Urlaubs erzeugten Treibhausgase kompensieren.

 

Ueber-uns

Konkrete Maßnahmen

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Wir kompensieren unsere Reisen

Autofahrten kompensieren

Die klimaschädlichen CO₂-Emissionen, die durch unsere Reisen entstehen, versuchen wir seit 2020 durch eine Geldspende in Klimaprojekte zu kompensieren. Dazu gehören die An- und Abreise mit dem Auto nach Frankreich sowie sämtliche Fahrten vor Ort. Eine "klimaneutrale" Reise wird daraus zwar nicht, aber es ist uns lieber, als gar nichts zu tun.

Wie gehen wir vor? Zunächst haben wir uns mit Hilfe des Deutschen Bundesumweltamtes (s. Berechnungsgrundlagen der Ifeu) angeschaut, wie viel CO₂-Emissionen bei Reisen mit france naturelle entstehen. Die Menge an entstandenem CO₂ kompensieren wir durch eine adäquate Geldspende an die Non-Profit-Umweltschutzorganisation atmosfair. Diese investiert unsere Spende dann in Klimaschutzprojekte, durch die die gleiche Menge an Treibhausgasen wieder gebunden wird, die zuvor durch uns entstanden sind. 

Wichtig: Die CO₂-Kompensation wird nicht zusätzlich erhoben. Sie ist bereits im Reisepreis enthalten.

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Auch unsere Büro-Emissionen gleichen wir aus

Büroemissionen kompensieren

Dann haben wir geschaut, was bei uns intern anfällt. Zum einen sind da unsere Fahrten nach Frankreich. Da wir selbst zweimal pro Jahr in jede unserer fünf Reiseregionen fahren, kommt da schon eine stattliche Kilometer-Anzahl zusammen. Natürlich haben wir uns auch die Emissionen angeschaut, die durch unser Büro freigesetzt werden (Heizung, Strom, etc.). Für beides haben wir die entstehende CO₂-Menge berechnet und kompensieren diese durch eine Geldspende an atmosfair.

Warum atmosfair?

atmosfair ist eine gemeinnützige Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt Reise. Sie gilt als eines der renommiertesten deutschen Unternehmen in diesem Bereich. Da wir das selbst nur schwer beurteilen können, verlassen wir uns auf die Stiftung Warentest, die sämtliche derartigen Organisationen unter die Lupe genommen hat. atmosfair ging dabei als Testsieger mit der Note "sehr gut" hervor. Die Organisation investiert die erhaltenen Spendengelder in erneuerbare Energien vorzugsweise in Entwicklungsländern. Damit spart atmosfair CO₂ ein, das sonst in diesen Ländern durch fossile Energien entstanden wäre.

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Versand der Reiseunterlagen mit DHL GoGreen

Paketzustellung über GoGreen

Und nicht zuletzt gibt es da noch die Emissionen, die beim Versand unserer 2kg schweren Reiseunterlagen zu unseren Kunden entstehen. Deshalb versenden wir alle Pakete über DHL GOGREEN. Wir zahlen als Geschäftskunde einen freiwilligen „GOGREEN-Ausgleich“, mit dem die Emissionen aus dem Transport unserer Sendungen ausgeglichen werden sollen - durch Investitionen in zertifizierte CO₂-Programme wie Biomasse, Abfallwirtschaft oder Windparks.

france-naturelle-frankreich-reiseführer

CO₂-Kompensation als Ablasshandel?

Oft liest man die Kritik: CO₂-Kompensation sei wie ein Ablasshandel. Ich spende, also kann ich mit ruhigem Gewissen die Luft verpesten. Ist das so?

Es stimmt: Das vollständige Vermeiden von CO₂-Emissionen wäre für unsere Umwelt natürlich der beste Weg. Das Kompensieren von bereits erzeugten Treibhausgasen ist nur der zweitbeste Weg. Aber gar nichts zu tun ist mit Sicherheit der schlechteste Weg!

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